Emotionale Gesundheit und ihre Bedeutung.

Wie reagierst du, wenn du Wut verspürst?

Alle Emotionen sind notwendig und sie alle erfüllen eine biologische und adaptive Funktion. Eine übermäßige soziale Anpassung begrenzt und konditioniert uns. Dadurch sind wir nicht in der Lage uns mit unseren Emotionen bewusst zu verbinden.

Wie schon dieses Bild verrät, ist das Gefühl der Wut in der Tierwelt eines, das es ermöglicht, zu jagen, sich im Rudel durchzusetzen und Gefahren zu begegnen.

Aus der Sicht der menschlichen Moral wird diese Emotion meistens negativ betrachtet und darum wird sie von vielen Personen unterdrückt, sogar bis zu dem Punkt, an dem sie glauben, sie würden sie gar nicht besitzen.

In der heutigen Gesellschaft gibt es eine exzessive Anstrengung, einer bestimmten Gruppe oder einem System anzugehören. Das unverhältnismäßige Bedürfnis, „ein Teil zu sein“, führt jedoch manchmal dazu, dass wir aufgeben, wer wir wirklich sind. Wir geben von uns Teile auf, um uns an das anzupassen, was andere von uns erwarten. Wir verurteilen uns selbst dafür, was wir fühlen.

Diese Unterdrückung unserer Emotionen, kann dazu führen, dass wir mit der Zeit psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Panik Attacken oder übermäßige Ängste entwickeln. Auch neue Studien in der Forschung zeigen, dass wenn wir mit unseren emotionalen Zuständen nicht richtig umgehen, unser Immunsystem und unsere Gesundheit beeinträchtig werden kann.

Das Geheimnis ist, sich so zu zeigen, wie man ist. Uns zu erlauben, unsere Gedanken und Emotionen auszudrücken. Nur so kann man anfangen, mit sich selbst zusammen zu sein.

Sich selbst dafür zu verurteilen, dass man Wut empfindet, ist völlig absurd. Daher ist es wichtig zu verstehen, dass Wut uns biologisch hilft, unser Territorium zu verteidigen und Maßnahmen zu ergreifen. In erster Linie geht es darum, der Emotion der Wut seinen Platz einzuräumen und von dort aus zu analysieren: wann erfahren wir Wut?

In vielen Fällen lautet die Antwort: Wenn andere nicht das tun, was wir von ihnen erwarten. Ab diesem Punkt kannst du weiter reflektieren:

  • Was erwartest du vom anderen und wofür?
  • Welche persönlichen Bedürfnisse kannst du in deinen Erwartungen sehen?

Wenn wir über unsere Wut nachdenken können, können wir lernen, sie zu nutzen und sie als treibende Kraft zu kanalisieren, um etwas auszuführen oder unsere Projekte voranzutreiben.